Aktuelle Produktion

   .

Ladykillers

Eine Kriminalkomödie von William Rose

London, 1912: Nebel. Ein Häuschen im Kolonialstil am Ende einer einsamen Straße. Eine reizende alte Lady kocht Tee und beschwert sich bei Mr. Gordon über die Unzulänglichkeit der Polizei. Ihr Lebensgefährte krächzt zustimmend. Er ist ein selten einfühlsamer Papagei. Ein Schatten legt sich gespenstisch über das ziselierte Glas der Eingangstür. Mrs. Wilberforth öffnet und gerät in den magischen Bann des Schattens, der sich Professor Markus nennt. Freudig stimmt sie zu, dass er und seine drei seriösen Freunde ein Zimmer bei ihr mieten. Das Trio will ja nur ein bisschen üben, Hausmusik im guten, alten Stil. Mrs. Wilberforth liebt Musik im guten, alten Stil. Und während im Verlauf der nächsten Tage „Boccherinis Streichquartett in A-Dur” wohltuend mit dem eintönigen Tuckern der stündlich vorüberfahrenden Dampflok konkurriert, planen die „seriösen” Musikanten einen genialen Überfall auf eine nahegelegene Bank. Lästig für sie ist nur die ständige Betätigung des äußerst attraktiven Grammophons…

Schlau wird Mrs. Wilberforth in den Plan eingewoben, alles scheint zum Besten. Da passiert es, dass der Cellokasten, prall gefüllt mit Tausenden von Pfundscheinen, aus den Nähten platzt und die gute, alte Lady nach strengsten Verhören mit autoritärem Stimmchen fordert, das „sündige Geld” wieder an die Bank zurückzuschicken. Die Musikanten beraten verzweifelt. Die fatale Länge eines Streichholzes bestimmt den Gutmütigsten unter ihnen zum Meuchelmörder…

———————————————————————————————————————————————

Die durch und durch von britischem Humor gekennzeichnete Kriminalkomödie versammelt prägnante Figuren: das Superhirn, den italienisch wirkenden Killer, den Teddybär, die überaus anständige Kapitänswitwe, die die Herren in den Wahnsinn treibt, und natürlich die Polizei, die nicht verstehen will, welche brisanten Informationen die nette alte Dame immer wieder an sie heranträgt.

.


error: Alert: Content is protected !!